Welche Steine eignen sich in den Teich
Natursteine ohne Metalleinschlüsse können alle außer Kalkstein für den Teich verwendet werden. Metalleinschlüsse erkennt man durch deren Glanz und sehen anders aus als wie Ouarzeinlagerungen. Da man nie weiss, welches Metall sich dann im Wasser lösen kann, sollten diese Steine nicht in einen Teich eingebracht werden. Kalkgestein hat sich aus den Überresten von kleinen Meerestieren wie Muschelschalen oder Schneckenhäuser gebildet. Dieses Sedimentgestein besteht hauptsächlich aus Calciumkarbonat in Form der Mineralien Calcit und Aragonit. Um festzustellen ob ein Gestein aus Kalk oder Calcit besteht, tropft man Salzsäure auf den Stein. Schäumt das Gestein stark auf, dann handelt es sich um Calciumcarbonat bzw. Kalk. Es funktioniert natürlich jede andere Säure auch, sie sollte aber nicht zu stark verdünnt sein. Ein Salatessig enthält nur 5% Essigsäure. Besser geeignet ist ein Entkalker der z. B. bei der Kaffeemaschine verwendung findet. Wasser löst das Calciumkarbonat aus den Steinen und je mehr im Wasser gelöst ist desto Härter wird dieses. Mischt man ein weiches Wasser (Regenwasser) mit einem hartem Wasser (Leitungswasser) dann entsteht Kohlensäure, welche noch mehr Calciumkarbonat aus dem Stein löst. Die Steine sollten keine scharfen Kanten aufweisen wegen der Verletzungsgefahr. Schön abgerundete Steine findet man in allen Größen und Formen in jedem natürlichem Bachlauf. Moose, Flechten oder Algen mit einer Handbürste und viel heißem Wasser entfernen. Beim Kies empfiehlt sich nur gewaschenes Rundkies. Spitzige Kieselsteine können die Folie beschädigen und in Schwimmteichen möchte doch auch niemand darauf steigen.
Tags:Schwimmteiche, Teiche







