pH-Wert
Bestimmung der Wasserstoffionenkonzentration mit pH-Einstabmesskette:
1. Grundlagen des Verfahrens:
Die elektrometrische Bestimmung des pH-Wertes beruht auf der Messung der Potentialdifferenz zwischen einer Bezugs- und einer Glaselektrode. An der Glaselektrode bildet sich, abhängig vom Unterschied der H+ Ionenaktivität auf beiden Seiten einer dünnen Glasmembran, eine elektrische Spannung aus. Das Potential der Glaselektrode ist somit direkt vom pH-Wert der Untersuchungslösung abhängig.
2. Anwendungsbereich:
Das Verfahren ist zur Bestimmung des pH-Wertes von 0 – 14 in Wässern anwendbar.
3. Reagentien:
♦ deionisiertes Wasser (Leitfähigkeit <0,2µS cm-¹)
♦ Pufferlösung pH 4,00
♦ Pufferlösung pH 7,00
♦ Pufferlösung pH 10,00
4. Geräte:
♦ pH-Meter
5. Durchführung:
Das pH-Meter wird soweit in das Wasser eingetaucht, bis das Diaphragma bedeckt ist, aber die Nachfüllöffnung für den Elektrolyten noch frei ist. Durch leichte Bewegung kann die Stabilisierungszeit verkürzt werden. Am Gerät wird die Taste pH gedrückt und der angezeigte Wert am Gerät abgelesen. Zwischen den einzelnnen Messungen werden die Glaselektrode sowie der Temperaturfühler sorgfälltig mit Deionat abgespült.
6. Anmerkung zur Durchführung:
Die Elektrolytlösung muß bis zirka zwei drittel der Schaftlänge der Elektrode gefüllt sein. Nach einer längeren Verwendungspause muß eine etwaige Salzkruste am Diaphragma abgespült und die Elektrode eine Stunde in Wasser quellen gelassen werden. Bei langsamer Einstellgeschwindigkeit wird die Elektrode mit neuer Elektrolytlösung gefüllt.
7. Qualitätssichernde Maßnahmen:
7.1 Kalibrierung:
Die Kalibrierung des pH-Meters sollte alle zwei Wochen erfolgen.
7.2 Kontrollstandard:
Alle drei Monate sollte der ph-Wert von 3 zertifizierten Pufferlösungen bestimmt und die Werte in eine Kontrollkarte eingetragen werden. Die ermittelten pH-Werte sollten maximal ± 0,05 pH-Einheiten vom Sollwert abweichen.
8. Angabe der Ergebnisse:
Die Angabe der Ergebnisse erfolgt auf mindestens eine Kommastelle. pH 7,1





















