Schutzmaßnahmen nicht nur für Kinder
Sicherheit am Gartenteich:
Jedes Gewässer ob Bach, Teich oder Biotop ist für Kinder ein kleines Paradies bei dem es immer etwas neues zu sehen und zu entdecken gibt. Der Spaßfaktor im Sommer durch Baden und Plantschen ist riesig, kann aber für Kinder auch im eigenen Garten gefährlich sein. Eltern von kleinen Kindern sollten Ihre Sprosslinge am Wasser nie unbeaufsichtigt lassen und besonders aufmerksam im Auge behalten. Kleinkinder können bei einer Wassertiefe von 10 Zentimetern ertrinken! In der Statistik rangiert der Unfalltod bei kleinen Kindern auf Platz zwei gleich nach den Verkehrsunfällen. Der Gartenteichbesitzer haftet für seinen Teich und hat entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Am besten gleich bei der Planung für den Bau eines Gartenteiches die Sicherheitsvorrichtungen berücksichtigen. Bewährt hat sich das Anbringen von einer Umzäunung mit einem mindestens 90 cm hohen Maschendrahtzaun (Maschenweite maximal 5 cm). Durch geeignete Bepflanzung kann der Zaun in kurzer Zeit optisch kaschiert werden und bei entsprechender Größe als Sichtschutz dienen. Neueste Technologien wie ein Alarmsystem erkennen bei einem Sturz oder Eintauchen ins Wasser anhand von Unterwasserwellen die Gefahr und lösen Alarm aus. Ein patentiertes System POOLSOLARM kann eine verunfallte Person in kürzester Zeit mittels einer Art Airbag oder Fangnetz an die Wasseroberfläche heben.
Erste Hilfe im Fall des Falles:
Das Leben des Kindes ist von der Schnelligkeit mit der die Erste Hilfe durchgeführt wird abhängig. Nach einem Herzstillstand entscheiden Sekunden, nach 4 Minuten besteht die Überlebenschance bei 43 Prozent, nach 8 Minuten stehen die Chancen nur noch bei 7 Prozent. Bergen Sie das Kind aus dem Gefahrenbereich und leiten die sofortigen Wiederbelebungsmaßnahmen ein.
1. Freimachen der Atemwege
2. Beatmung des Kindes
3. Herzmassage
Halten Sie ein wachsames Auge auf Ihr Kind wenn es in der Nähe von Wasser ist, damit Sie nicht in die Lage kommen Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen zu müssen!
Tipp:
Machen Sie eine Gartenteich-Einweihungs-Party bei der Sie die Nachbarn einladen. Bei dieser Gelegenheit erleutern Sie das die meisten Unfälle im Wasser ganz in der Nähe des Elternhauses geschehen: im Pool, an einem Bach, Graben oder Teich und im Gartenteich des Nachbarn. Die eigenen Kinder hat man ja meistens unter Kontrolle und werden über die tödliche Ertrinkungsgefahr eingewiesen, was natürlich für Nachbarskinder oder Freunde des Kindes nicht im gleichem Masse gilt. Oft ist das nicht Wissen und das Unterschätzen der Gefahr die Ursache von Tragödien. Drehen Sie ein Vidoe über Ihre Ansprache und händigen eine Kopie jedem Nachbarn aus.
Nicht jeder Unfall geht so glimpflich aus:
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