Mikroorganismen oder auch kurz als Mikroben bezeichnet
Schon einmal den Begriff „effektive Mikroorganismen“ gehört? Einige Leser können diese Frage vielleicht mit „ja“ beantworten, doch nur die wenigsten wissen was mit diesem Begriff – der vor allem auch unter der Abkürzung EM bekannt ist – wirklich gemeint ist. Um das zu klären, muss man jedoch zuvor einmal verstehen, was Mikroorganismen im Allgemeinen eigentlich sind.

Fakt ist, dass ohne die Mikroorganismen – die umgangssprachlich häufig kurz als Mikroben bezeichnet werden – ein Leben auf diesem Planeten, wie wir es kennen, nicht möglich wäre. Erst durch Mikroben wurde der früher ungemütliche und unbewohnbare Planet Erde mit Sauerstoff versorgt, was Grundvoraussetzung für unser aller Leben war. Generell ausgedrückt sind Mikroorganismen winzig kleine Lebewesen, die für gewöhnlich nur unter einem Mikroskop für den Menschen sichtbar werden. Einige Beispiele für solche Mikroben sind im täglichen Leben wohl bekannt. Denn Bakterien und viele Pilze sind zwei sehr bekannte Beispiele für Mikroorganismen des täglichen Lebens.
Nun, da wir die Bezeichnung von Mikroorganismen kennen, können wir verstehen, was unter den „effektiven Mikroorganismen“ zu verstehen ist. Davor ist auch erwähnenswert, dass es diese EM erst seit den 1970er Jahren gibt. In dieser Zeit kam nämlich ein japanischer Agrarwissenschaftler mit diesem Begriff und dieser Technik erstmals an die Öffentlichkeit. Einfach ausgedrückt sind effektive Mikroorganismen eine ganz spezielle Mischung aus ca. 80 verschiedenen Mikroorganismen, die durch diese Kombination eine besondere Wirkung erreicht. Die Wirkung ist jene, dass diese Mischung nun regenerative, also aufbauende Prozesse unterstützt und Fäulnisprozesse unterdrückt bzw. auch verlangsamt. Wichtige Bestandteile dieser effektiven Mikroorganismen sind vor allem Milchsäurebakterien sowie Hefen und auch Photosynthese-Bakterien. Diese Wirkung macht sich der Mensch zunutze: Die EM-Technologie kann und wird generell überall dort eingesetzt, wo organische Materialien aufgebessert und verarbeitet werden. Das bedeutet, effektive Mikroorganismen können zum Beispiel im Haus und im Garten beispielsweise bei Biotopen, Badeteichen und auch Fischteichen eingesetzt werden. In der Landwirtschaft eignet sich diese Technik beispielsweise für die Viehzucht und den Ackerbau.
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