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Effektive Mikroorganismen

unterstützen die Natur in ihrer Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, und sind in der Lage, natürliche Abbauprozesse von organischem Material (im Boden, Wasser, Biomüll etc.) wiederherzustellen.

Eine Mischung Effektiver Mikroorganismen auch kurz EM genannt sind Milchsäurebakterien (Lactobacillus casei, Lactobacillus plantarum), Hefen (Saccharomyces cervisiae) und Photosynthesebakterien (Rhodopseudomonas palustrisdie) die schon längere Zeit in der Medizin und Lebensmittelindustrie Verwendung finden. Diese Mikroorganismen welche nicht genetisch verändert, sondern in der Natur gesammelt und spezifisch gezüchtet wurden schaffen mittels Fermentation die Beschleunigung der Umsetzung organische Materialien und verhindern Fäulnis. Wo organische Materialien verarbeitet oder aufgebessert werden können diese Effektiven Mikroorganismen eingesetzt werden, wie z.B. im Garten und Haus, bei Badeteichen und Biotopen, in der Fischzucht und Koiteichen, in Schwimmteichen, in der Viehzucht, im Ackerbau, in Güllegruben, in der Abfallwirtschaft, in Kläranlagen, in der Industrie.

Die drei Arten von Mikroorganismen:
♦ neutrale – opportunistische Mikroorganismen
♦ abbauende – degenerative – fäulnisbildende Mikroorganismen
♦ aufbauende – regenerative – fermentaktive Mikroorganismen

Die Effektiven Mikroorganismen gehören zur Gruppe der regenerativen und können direkt und indirekt bei allen organischen Substanzen Fäulnis unterbinden und somit alles Lebendige und die Umwelt positiv beeinflussen. Genau umgekehrt verhält sich die Gruppe der degenerativen Mikroorganismen. Die größte Gruppe die neutralen Mikroorganismen folgen den vorherrschenden Mikroorganismen nach dem sogenannten Dominanprinzip. Beim “Impfen” mit den Effektiven Mikroorganismen folgen diese Neutralen den vorherrschenden und verstärken deren Effekt.
Bei der Fermentation mit Effektiven Mikroorganismen entstehen stark antioxidante, bioaktive Substanzen wie z.B. Vitamine, Aminosäuren, Enzyme um. Die Bildung von schädlichen Stoffwechselprodukten wie z.B. Ammoniak, Methan, NO-x Verbindungen wird so weitgehend unterbunden. Durch die Förderung eines regenerativen Milieus und der Produktion von großen Mengen an Antioxidantien wird die Verbindung von Stoffen mit Sauerstoff unterbunden, ja sogar teilweise wieder rückgängig gemacht. Die bei der Oxidation entstehenden freien Radikale können dadurch neutralisiert werden.

Die Effektiven Mikroorganismen bekämpfen nicht direkt die Algen, sie helfen das ökologische Gleichgewicht im Teichwasser zu halten oder zu verbessern und sind damit indirekt am übermäßigem Algenwachstum beteiligt.

VIDEO über EM

Die Untersuchungen zu den EM-behandelten Gewässern der künstlich angelegten Schwimmteichanlage vom „Ökocamp Eggerding“ ergaben, dass die Badegewässer in vielerlei Hinsicht natürlichen mesotrophen bis schwach eutrophen Gewässern ähneln. Die „Effektiven Mikroorganismen“ (EM) wurden wöchentlich in Form einer Zellsuspension über die Retentionsbecken in den Kreislauf der Schwimmteichanlage eingebracht. Nach HIGA und PARR (2007) besteht EM aus einer Mischung aus Mikroorganismen, wobei Milchsäurebakterien und verschiedene Hefepilzen hauptsächliche Bestandteile und photosynthetische Prokaryonten sowie weitere nicht mit Namen im Detail erwähnte Mikroorganismen in Spuren enthalten sein sollen. Die Untersuchungen wurden in einem dreiwöchigen Abstand während der Badesaison Mai bis September 2005 durchgeführt.

Sie umfassten physikalisch-chemische und biologische Parameter in zwei Schwimmteichen (5-6 m tief) sowie eine Kaskade von Retentionsbecken. Die Transparenz des Wassers war sehr gut, sodass die euphotische Zone, d.h. die Wasserschicht, in der eine Photosynthese effizient möglich ist, im Durchschnitt 10 m betrug. Theoretisch betrachtet wäre damit sogar bei Schwimmteichbecken mit einer Tiefe von 10 m, eine photosynthetische Sauerstoffbildung noch bis zum Beckenboden möglich. Die hohe Verfügbarkeit von Phosphor, die wir auf die zusätzliche Stimulation der Nährstoffregeneration durch EM neben den im Gewässer natürlich vorkommenden Mikroorganismen zurückführen, äußerte sich u.a. in einem dafür typischen kleinzelligen Phytoplankton im Sommer. Durch die Regeneration von Phosphorkomponenten wurde anscheinend ein relativ hoher Anteil vom gesamten Phosphorpool den Schwebealgen effizient verfügbar, was sich in einem hohen Chlorophyll-a-Gehalt pro Gesamt-Phosphor in der Wasser-säule in den Schwimmteichen äußerte.

Im Einklang mit der forcierten Regeneration der abgestorbenen Biomasse, ergab sich auch nur wenig Sediment- bzw. Faul-schlammbildung in den Schwimmbecken. Der Phosphorentzug aus der Schwimm-teichanlage erfolgte effektiv über das Abernten von fädigen Makroalgen, die gezielt in Retentionsbecken angesiedelt wurden. Wir bewerten daher den Erfolg der Rein-haltung der Schwimmteichanlage in der Kombination von zwei Massnahmen: (1) dem Einsatz von EM zur Regeneration von organischem Phosphor zu algenverfügbarem Phosphor und (2) der Entnahme dieses regenerierten Phosphors über das Abernten gezielt angelegter Grünalgenmatten in den Retentionsbecken. In den untersuchten Retentionsbecken wurde der Phosphor bevorzugt durch die Fadenalgen und nicht durch Schwebealgen aufgenommen. Diese harmlosen Grünalgenmatten der Retentionsbecken werden von anderen mikrobiellen Aufwuchsalgen besiedelt, wodurch sich wiederum eine erhöhte Reinigungsleistung ergibt. Wir bewerten das regelmäßige Abernten von Makroalgen als den entscheidenden Garanten zur Gewährleistung einer hohen Badewasserqualität in der EM-behandelten Schwimmteichanlage.

In anderen Schwimmteichanlagen wird üblicher Weise pflanzliche Biomasse über den Verschnitt von angepflanzten Makrophyten (Wasserpflanzen) vorgenommen. Den Vorteil durch das Abernten der Makroalgen begründen wir damit, dass die Fadenalgen-Biomasse unmittelbar zur Zeit der Belastung und in beliebigen Mengen fortlaufend während der Badesaison geerntet werden kann, wogegen ein Verschnitt der Wasserpflanzen nur im Herbst sinnvoll ist. Eine Referenzmessung zu einer vergleichbaren Schwimmteichanlage ohne EM-Behandlung wurde in dieser Studie nicht durchgeführt. Damit kann hier keine Aussage getroffen werden, wie groß die Reinigungsleistung durch die Behandlung von EM gegenüber einem unbehandelten Schwimmteichsystem ist.

Noch mehr über Effektive Mikroorganismen


Seit vielen Jahren wird EM in der Arbeit mit Ton eingesetzt. Nach dem Brennvorgang enthält die daraus entstandene Keramik Eigenschaften, die ihre Umgebung und vor allem Wasser positiv beeinflussen. Diese positiven Eigenschaften wurden in Praxistests untersucht und in Form von EM-Keramik kommerziell hergestellt.

EM-Keramik findet im Trinkwasser, in Swimming Pools und Teichen sowie im gesamten Haushalt ihre Anwendung.

 
 

EM Lösungen kompakt. Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools: Möglichkeiten und Grenzen der Effektiven Mikroorganismen (Broschiert)

 

Kurzbeschreibung
Wasser im Garten belebt. Wasser beruhigt. Wasser zieht Leben an. Wasser und Freizeit gehören für den modernen Menschen zusammen. Es gibt viele Gründe, sich Wasser in die häusliche Umgebung zu holen. Und einer reicht schon: Ein Teich im Garten ist ganz einfach schön.Doch die Natur auf dieser Erde funktioniert nach dem Prinzip, dass alle organische Substanz, Pflanzen und Tiere, in einem ewigen Kreislauf entsteht und wieder abstirbt. Das Absterben bedeutet nicht das Ende. Aus dem abgestorbenen organischen Material entstehen neue Pflanzen und Tiere. Unangenehm ist es aber, wenn absterbendes organisches Material zu faulen beginnt. Gerade in Teichen und Pools kommt es dann zu unerwünschten Erscheinungen wie Sichttrübung, starkem Algenbefall, unangenehmen Gerüchen und sogar zum Absterben der im Gewässer lebenden Pflanzen, Fische und Tiere.Der Autor, ehemaliger Landwirtschaftsberater, jetzt als Lehrer und Berater für die EM-Technologie tätig, hat seine jahrelangen Erfahrungen im Umgang mit Garten- und Schwimmteichen sowie Swimmingpools zusammengetragen, um Teichbauern und -besitzern einen Leitfaden für den Aufbau oder die Sanierung ihrer Gewässer an die Hand zu geben. Folgen Sie ihm durch die Welt des Wassers im Garten! Nutzen Sie die Logik von EM (Effektiven Mikroorganismen), damit der Teich oder auch der Swimmingpool in Ihrem Garten noch mehr Freude macht.

Über den Autor
Ernst Hammes war nach seinem Studium der Landwirtschaft Referendar im Bundesland Schleswig-Holstein, machte eine pädagogische Ausbildung in Stuttgart, war dann Landwirtschaftsberater in Niedersachsen im Kreis Vechta und wechselte später zur Landwirtschaftskammer nach Bonn. In seinem sehr vielfältigen Berufsleben lernte er alle Bereiche der Landwirtschaft kennen.
 
 

EM -Farming ProMilieu® POND, flüssig – EM-Fertigprodukt – 1000 ml Teichpflegemittel

 

Wasser ist faszinierend Deshalb gibt es das Naturprodukt ProMilieu® POND. Die Wasserqualität und die Umweltbedingungen haben naturgemäß den wichtigsten Einfluss auf Wachstum, Entwicklung, Gesundheit und Vermehrung unserer Teich- oder Aquakulturen-Bewohner. Bei der Mikroorganismen-Gemeinschaft im ProMilieu® POND handelt es sich um eine optimale Kombination nützlicher Vertreter, die garantiert nicht genmanipuliert sind und ursprünglich aus der freien Natur stammen. Sie werden in Teichen und Aquakulturen als so genannte Dominanz-Organismen eingesetzt. Sie dominieren und unterstützen die ebenfalls nützlichen so genannten Nitrifikations-Bakterien und fördern damit ganz wesentlich die Selbstreinigungskräfte von Wasserbiotopen. Organische Substanzen, wie z.B. abgestorbene Pflanzenteile, Ausscheidungen von Fischen und anderen Teichbewohnern sowie Futterreste werden von diesen Nitrifikations-Bakterien in Eiweißbaustoffe* zersetzt. Zusätzlich erzielt man mit ProMilieu® POND eine erhöhte Phosphatbindung im Sediment. Damit wird auch das Teichwasser belastende freie Phosphat sehr stark vermindert. Zu guter Letzt werden auch die Geruchsgase (Modergeruch) Schwefelwasserstoff und Methan stark reduziert. Tipp: Wir empfehlen jeden Teich, sei er noch so klein, mit Wasser- und/oder Sumpfpflanzen aufzuwerten. Pflanzen sehen nicht nur hübsch aus und lassen einen Teich erst natürlich erscheinen, sondern bieten den Fischen auch zu bestimmten Zeiten gute Versteckmöglichkeiten. Ebenso wichtig jedoch ist die Tatsache, dass Wasser- und Sumpfpflanzen das von den Bakterien abgebaute Nitrat als wertvolle, natürliche Nährstoffe nutzen. Durch diese Nährstoffkonkurrenz wird lästigen Algen die Lebensgrundlage entzogen. Normalerweise pendelt sich ein optimales biologisches Gleichgewicht im Teich dann schnell wieder ein.

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