Die Quelle des Lebens – Wasser
Wir
Alten
Sünder
Sollten
Es
Reinhalten
Wasser hat chemisch gesehen die Formel H2O. Dies bedeutet, in jedem Molekül Wasser befinden sich zwei Atome Wasserstoff (H) und ein Atom Sauerstoff (O). Diese Wassermoleküle zerfallen in Hydroxidionen mit negativer Ladung (OH-) und Wasserstoffionen mit positiver Ladung (H+). In der Summe ist das Molekül also trotzdem neutral. Das Wassermolekül ist ein Dipol-Molekül bei dem neben zwei polaren H-O Bindungen auch zwei freie Elektronenpaare zum Dipolmoment beitragen. Dadurch erklären sich die Anomalien des Wassers. Da Wassermoleküle Dipole sind können sie sich durch Wasserstoffbrückenbindungen zu Clustern vereinigen. Diese durch zwischenmolekularen Anziehungskräften gebildete Cluster zerfallen in kürzester Zeit wieder in deren Moleküle um sich erneut wieder zu bilden. Durch diesen ständig wiederholten Vorgang kommt es zur Ausbildung von variablen Clustern.
Wasser ist die einzige chemische Verbindung die in allen drei Aggregatzuständen vorkommt, in flüssiger Form, in festem Zustand als Eis und in gasförmigem Zustand als Wasserdampf.
In manchen physikalischen Eigenschaften unterscheidet sich Wasser von anderen Flüssigkeiten:
♦ Es besitzt seine höchste Dichte bei 4 °C 1,0 g/cm³, einige Grade oberhalb des Schmelzpunktes; es dehnt sich beim Gefrieren aus, Eis hat eine geringere Dichte als Wasser so dass Eis schwimmt.
♦ eine besonders hohe spezifische Wärme, die höchste Wärmekapazität aller Flüssigkeiten
♦ die größte Oberflächenspannung aller Flüssigkeiten (Ausnahme Quecksilber)
♦ die größte Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten
♦ eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit
♦ Es wirkt als Lösungsmittel für sehr viele Substanzen, vor allem Salze.
Die Meere bedecken mit 361,1 Millionen km², 71% der Erdoberfläche und haben eine durchschnittliche Tiefe von 3800 m. Der Anteil an Süßwasser ist nicht einmal bei 4% und davon ist nur ein Zehntel in flüssiger Form vorhanden. Das restliche Süßwasser ist in Gletschern und den Polkappen als Eis gebunden. Bei der Verdunstung entstehende Wasserdampf scheidet sich später als Regen, Schnee, Hagel und Reif wieder aus. Ganz ohne Wasser ist kein Leben möglich. Grüne Pflanzen enthalten rund 90%, der tierische und menschliche Körper durchschnittlich 65% ihres Gewichtes. Wissenschaften wie die Hydrogeologie, die Hydrologie, die Glaziologie, die Limnologie, die Meteorologie und die Ozeanographie befassen sich mit dem Thema Wasser. Die Formung der Erdoberfläche geschah hauptsächlich unter der Wirkung des Wassers.
In der Wasseranalytik unterscheidet man in folgende Wassertypen:
♦ Reinstwasser
♦ Destilliertes Wasser
♦ Demineralisiertes Wasser
♦ Enteisentes Wasser
♦ Trinkwasser
♦ Quellwasser
♦ Rohwasser
♦ Nutzwasser
♦ Mineralwasser
♦ Regenwasser
♦ Grundwasser
♦ Oberflächenwasser
♦ Kühlwasser
♦ Süßwasser
♦ Meer- und Salzwasser
♦ Brackwasser
♦ Abwasser
Wasser ist das Monoxid des Wasserstoffs und nach der chemischen Nomenklatur sind noch folgende Namen in Umlauf:
♦ Wasserstoffoxid
♦ Wasserstoffhydroxid
♦ Diwasserstoffmonoxid
♦ Dihydrogeniumoxid
♦ Dihydrogenmonoxid
♦ Hydrogeniumoxid
♦ Hydrogeniumhydroxid
Wasser ist ein Element, das Leben spendet und unsere Gefühle und Stimmungen auf einzigartige Weise beeinflussen kann.
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